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Acryl Fingernägel | Acrylnägel



Zu den veschiedenen Techniken der Nagelmodellage gehört unter anderem auch die Acryltechnik, auch Pulver-/Flüssigkeitstechnik genannt. Bei der Erstellung der Acrylnägel wird, wie der Name schon sagt eine Flüssigkeit (Monomer) sowie ein Acrylpulver (Polymer) verwendet. Durch Mischen beider Komponenten härtet die Masse durch eine chemische Reaktion aus. Der Prozess ist nicht spürbar. Bei der Erstellung der Acryl Fingernägel wird keine weitere Komponente, wie zum Beispiel UV-Licht, benötigt.

Dank der stabilen Konsistenz können Acrylnägel dünner modelliert werden, als beispielsweise  Gelnägel. Aus diesem Grund bieten sie eine natürlichere Optik. Hinzu kommt, dass Kunstnägel aus Acryl nicht den unnatürlichen Glanz aufweisen, wie Fingernägel aus Gel. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man das Acryl vom Fingernagel auch leicht wieder abnehmen kann.

Die Nageldesign Technik zur Acrylmodellage ist etwas schwieriger, da die Kontrolle über die Durchhärtezeit beschränkt ist. Acrylnägel kann man daher nicht in jedem Nagelstudio erhalten und diese Technik ist zum Selbermachen für Anfänger nur bedingt geeignet. In der Regel sind Acryl Fingernägel im Nagelstudio etwas teurer als Gel.

Grundlegende Arbeitsschritte.

Der natürliche Nagel wird zunächst mit einer feinen Feile angeraut und anschließend mit einem Primer zur Haftungsverbesserung behandelt. Danach wird auf den Pinsel zuerst die Flüssigkeit und dann das Pulver gebracht, es sollte dabei ein kleines Bällchen entstehen. Dieses wird auf den geprimerten Nagel aufgetragen und modelliert. Nach der Durchärtung wird der Fingernagel gefeilt und modelliert.

Je nach Wachstum der natürlichen Nägel muss die entstehende Lücke zwischen Acryl Kunstnagel und Nagelhaut alle drei bis sechs Wochen aufgefüllt werden.