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Acrylpulver



Acrylnägel sind sehr belastbar und aufgrund ihres natürlichen Aussehens sehr beliebt. Sie lassen sich leicht modellieren und wieder entfernen, zudem benötigen sie zum Aushärten kein UV-Licht wie das beispielsweise bei der Verwendung von Gel der Fall ist. Acrylflüssigkeit und Acryl Pulver.

Um Acrylnägel herstellen zu können, wird ein Acrylpulver, das sogenannte Polymer, benötigt. Das Pulver muss mit flüssigem Acryl, dem sogenannten Monomer, vermischt werden, so dass eine dickflüssige Masse entsteht. Dies geschieht durch eine chemische Reaktion, denn der Monomer besteht aus freien Molekülen, der Polymer dagegen aus verbundenen Molekülen. Kommen diese beiden Substanzen miteinander in Verbindung, so härten sie aus. Diesen Effekt macht man sich bei der Modellage von Acrylnägeln zu Nutzen. Der Pinsel wird hier zuerst in den Monomer und dann in den Polymer getaucht. Auf dem Pinsel bildet sich dadurch ein kleines Kügelchen, welches auf den Fingernagel gestrichen wird. Dort härtet die Masse weiter aus.

Acrylpulver ist in unterschiedlichen Qualitätsklassen erhältlich, die Kosten variieren hierbei von Marke zu Marke stark. Die Investition in ein etwas teureres Pulver ist jedoch in den meisten Fällen lohnenswert, da sich diese oftmals besser verarbeiten lassen und eventuell schneller aushärten.